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TTCHöchstadt 1950 e.V. - Tischtennis am Aischgrund

TSV 1946 Altenberg gegen Herren II PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Moritz Wacker   
Sonntag, den 05. Februar 2012 um 18:57 Uhr
Unsere Herren II legten gleich einen guten Start hin. Gegen die schon über Jahre eingespielten Doppel der Altenberger, konnte man immerhin zwei von drei möglichen Punkten nach Höchstadt holen. Lediglich Müller W./Leithold mussten sich dem Spitzendoppel der Gastgeber geschlagen geben.

Im Vorderen Paarkreuz hatte Volkenstein gegen Krüger, Die Nummer 1 der Gastgeber, an diesem Abend keine echte Siegchance. Zu sicher agierte der Altenberger, so dass sich unser Akteur in drei Durchgängen geschlagen geben musste. Auch Klaus tat sich gegen Bauer zunächst sehr schwer. Nachdem er den ersten Satz deutlich verloren hatte, spielte unser Mann nun aber offensiver und zwang seinen Gegner dadurch mehr und mehr zu Fehlern. Letztlich reichte es zu einem starken 3:1-Erfolg.

In der Mitte hielt Thomä gegen Haban lange gut mit, musste aber nach hartem Kampf die Überlegenheit des sehr druckvoll agierenden Altenbergs anerkennen. An der Nebenplatte versuchte Leithold gegen Jörg Bauer vergeblich sein gefährliches Störspiel aufzuziehen. Der Altenberger agierte gegen unseren Materialspieler sehr geschickt und kam so zu einem etwas überraschende n 3:0-Sieg - Gesamtspielstand: 3:4 für Altenberg!

Im Hinteren Paarkreuz wollte der TTC nun seine vermeidliche Überlegenheit ausspielen. Grau T. hatte zu Beginn einige Probleme mit den Aufschlägen seines Kontrahenten. Der Altenberger Ebneth agierte gewohnt sicher und schaffte es dann immer wieder, unseren Akteur mit überrissenen Topspins in Schwierigkeiten zu bringen. Nachdem der erste Satz in der Verlängerung nach Altenberg ging, fand unser Mannschaftskapitän aber immer besser zu seinem Spiel, weil er die eigenen Aufschläge besser variierte und selbst ein ums andere Mal mit guten Vorhandbällen punkten konnte.

Im Duell der Abwehrroutiniers ging es am Nebentisch zumindest zwei Sätze lange sehr eng zu. Am Ende stand aber ein relativ ungefährdeter 3:1-Erfolg von Müller W. über den Altenberger Krauß – Höchstadt ging damit wieder in Führung: 5:4!

Hätte Volkenstein sich im Duell der Zweier, gegen Markus Bauer, auf seine Stärken besonnen, wäre mit Sicherheit ein spannendes Spiel zwischen zwei technisch starken Spielern entstanden. Leider war unser Mann vom Kopf her völlig blockierte und schaffte es somit nicht, sich in das Spiel hinein zu kämpfen. In den kommenden Spielen hilft nur ein Erfolgserlebnis und dann geht’s auch wieder aufwärts!

Das dramatischste und hochklassigste Spiel stieg im Anschluss zwischen Klaus und Krüger. Beide Spieler machten kaum Fehler und lieferten sich lange Konterduelle. Unser Mann führte mit 2:1 in den Sätzen und sah bei Matschball in der Verlängerung des vierten Durchgangs eigentlich schon wie der sichere Sieger aus. Krüger steckte aber nie auf und hielt seine Fehlerquote extrem niedrig. Letztlich musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Klaus legte hier einen Blitzstart hin, spielte fast perfekt und führte schnell mit 7:1. Krüger spielte nun aber wieder wie eine Wand, an der es kaum ein vorbeikommen gab. 7:2, 7:3 und mit einem Kantenball verkürzte der Altenberger auf 7:4! Musste nun die Auszeit her? – Nein, einen Punkt noch… – 7:5! „AUSZEIT“! Forderten die Höchstadter Bank. Klaus wollte sich aber nicht aus dem Rhythmus bringen lassen und spielte erst mal weiter. Bei 7:7 dann doch die Auszeit, aber es nütze nichts mehr. Der Altenberger hatte nun einfach immer das bessere Ende für sich. Ärgerlich, aber der Sieg ging schließlich nach Altenberg Gesamtspielstand 5:6!

In der Mitte war man nun schon etwas unter Druck. Thomä lieferte eine blitzsaubere Leistung ab und behielt beim umkämpften 3:2 gegen Jörg Bauer auch in der entscheidenden Phase des Fünften die Nerven – ein Bigpoint für den TTC. Leithold zeigte sich nun gegenüber dem ersten Einzel ebenfalls stark verbessert. Nach verlorenem ersten Satz, drehte er gegen Haban das Spiel und brachte den TTC somit 7:6 wieder in Führung!

Grau T. hatte mit dem straken Unterschnitt des Abwehrroutiniers Krauß so seine Schwierigkeiten. Da es in der Offensive für unseren Mann fast kein Durchkommen gab, beschloss er einfach weniger Fehler als der Gegner zu machen. Dieses Konzept ging auf – 8:6 für den TTC!

Müller W. hatte es an der Nebenplatte mit einem echten Angstgegner zu tun. Noch nie konnte er gegen Ebneth gewinnen. Auch diesmal reichte es nicht. Der Altenberger machte einfach keine Fehler und setzte dann mit gezielten Topspins immer wieder Nadelstiche.

Das Schlussdoppel musste also die Entscheidung bringen. Hier kann man unseren Akteuren absolut keinen Vorwurf machen. Sowohl Klaus, als auch Volkenstein spielten richtig gut, doch am Ende reichte es gegen Krüger/Haban nicht ganz. 9:11 hieß es im entscheidenden Durchgang, so dass sich beide Mannschaften am Ende 8:8-Unentscheiden trennen – ein Ergebnis mit dem sicherlich beide Seiten gut leben können.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Februar 2012 um 19:19 Uhr