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TTCHöchstadt 1950 e.V. - Tischtennis am Aischgrund

Herren I gegen TSV Dinkelsbühl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 10. Dezember 2011 um 01:44 Uhr
Eigentlich frohen Mutes machte sich die erste Herrenmannschaft des TTC Höchstadt Hoffnungen auf eine kleine Sensation gegen den favorisierten TSV Dinkelsbühl, wohlwissend um die eigenen Stärken als Heimmannschaft - am Ende kam es aber ganz anders. Mit den Ersatzmännern Wolfgang Klaus und Stefan Müller, die für Sußmann und Wacker einsprangen, war man noch guter Dinge.

Klaus/Müller In den Doppeln kam es gleich zu der ersten Sensation. Das Höchstadter Erfolgsdoppel Haubner/Goldbach musste nach elf Siegen in Folge die erste Niederlage einstecken. Mit 0:3 verlor man gegen Zenisek/Oppelt nach Sätzen zwar klar, war aber trotzdem immer nahe dran. Gereicht hat es am Ende aber nicht. Auch Dalles/Volkenstein schnupperten kurz an der Sensation. Mit Mühe kämpfte man sich in den Entscheidungssatz gegen Zieher/Karl, nach einer 5:3-Führung gelang unseren Männern allerdings kein einziger Punktgewinn mehr, weshalb es am Ende 11:5 und 2:0 für Dinkelsbühl hieß. Den ersten Punkt für den TTC, und somit auch den Anschlusstreffer, erzielten Klaus/Müller, die erneut unter Beweis stellten, dass beide zusammen ein herausragendes Doppel abgeben. Eine tolle Leistung, die letzten Endes den Ehrenpunkt für die Gastgeber darstellen sollte.


Goldbach gegen ZenisekIn den Einzeln glaubte man noch an den Anschluss. Haubner sah gegen Zieher nach verlorenem ersten Satz noch ganz gut aus und hatte mehrere Satzbälle um auf 2:1 davonzuziehen. Nach dem Scheitern im Dritten (13:15) folgte eine bittere 11:13-Niederlage im vierten Durchgang. Währenddessen hatte Zenisek mit Goldbach schon kurzen Prozess gemacht. Unser Mann hatte gegen den Einser der Gäste keinen Auftrag und konnte lediglich im dritten Durchgang am Satzgewinn schnuppern, was folgerichtig das 1:4 aus Höchstadter Sicht ausmachte.

Dalles gegen KarlIn der Mitte waren nun Volkenstein und Dalles gefordert. Oppelt bereitete Jörg Volkenstein mit seinen Überschnittangaben immer wieder Probleme und zog schnell auf 2:0 davon. Erst im dritten Satz schaffte es unser Mann die Angaben des Dinkelsbühlers zu lesen und konnte den Anschluss herstellen. Im vierten Satz fiel der Höchstadter dann aber schnell zurück und das Spiel ging ebenfalls an die Gäste. Dalles machte es spannender. Wenn schon verlieren, dann richtig. Mit 2:0 lag er in Sätzen in Front, konnte dies aber nicht in einen Sieg ummünzen. Im Entscheidungssatz dann Dramatik pur. Vier Matchbälle blieben ungenutzt und ein Netzroller, beim Stand von 13:14, entschied das Spiel - erneut für Dinkelsbühl.

Nun kam es Dicke. Auch Klaus sollte gegen Heller richtige Probleme haben. Letzterer blieb über die gesamte Partie unglaublich sicher und punktete immer wieder mit seiner starken Vorhand. Aber auch in der Abwehr war Heller nur schwer zu knacken. Mehr als ein Satzgewinn gestand er unserem Mann nicht zu. Den nächsten Punkt für die Gäste holte sich Bermannseder, der gegen Müller ein tolles Spiel ablieferte. Mit einer Wahnsinnsvorhand und kontrolliertem Rückhandspiel brachte er unseren Akteur ein ums andere mal gehörig ins Schwitzen. Nach vier Durchgängen war auch dieser Akt beendet und das 1:8 aus Dinkelsbühler Sicht perfekt.

Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte Zenisek gegen Haubner, der unserem Mann lediglich den dritten Satz zugestehen wollte. Im letzten Satz setzte er sich, mit seiner stärksten Leistung gegen Höchstadt (verglichen mit seiner Leistung von vor zwei Jahren), letztendlich verdient durch und bescherte dem TSV einen deutlichen 9:1-Auswärtserfolg-

Damit hat niemand so wirklich gerechnet. Ein wahrlich bitterer Abend für den TTC, dem nun erneut aufgezeigt worden ist, dass es ein noch sehr weiter Weg bis zum Klassenerhalt werden wird, sofern man dies überhaupt noch erreichen kann... Aber jetzt ist erst einmal Pause. Wie sagt der Franz?: "Schau mer mal"
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Dezember 2011 um 02:15 Uhr