Skip to content

TTCHöchstadt 1950 e.V. - Tischtennis am Aischgrund

Weihnachtsbotschaft 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Samuel Haubner   
Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 12:36 Uhr
weihnachtsdeko
"Weihnachten wird unterm Baum entschieden!" heißt es in einem Werbespot eines bekannten Elektronik-Fachmarktes. Das stimmt aber nicht ganz, denn Weihnachten wurde schon längst entschieden – in einem Stall in Betlehem.

Wir stellen uns das oft sehr harmonisch vor: Der kleine Jesus liegt in der Krippe und lächelt selig. Im Hintergrund stehen Ochse und Esel und an den Wänden befinden sich Kerzen, die den Raum in ein sanftes Licht tauchen. Durch ein Loch in der Decke fällt der Strahl des Sterns und wärmt alle. Was für ein gemütliches Bild!

Dieses Bild hat aber nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun. Jesus verbrachte die ersten Stunden seines Lebens in einem Futtertrog für Tiere. Das Stroh hat ihn wohl eher gepiekst. Es muss sehr kalt gewesen sein und ziemlich unangenehm in einem Raum mit Stalltieren. Sie haben gestunken und waren laut.

Wäre Jesus heute auf die Welt gekommen, dann wäre es vielleicht in einer kalten Garage gewesen. Welche Mutter möchte schon an einem solchen Ort ein Kind zur Welt bringen?

Gott wurde Mensch in einem Stall: Das ist kein romantisches Bild. Und doch ist es ein beeindruckendes Bild: Gott wird Mensch – aber er kommt nicht auf dem roten Teppich in diese Welt – wie ein mächtiger König, sondern er kommt in Armut. Er kommt als ganz normaler Mensch.

Das ist das Wunder an Weihnachten: Gott liebt die Menschen so sehr, dass er einer von ihnen wird und alle menschlichen Begrenzungen auf sich nimmt. Er kommt in einfachste Verhältnisse.

Gott kennt unser Leben ganz genau, weil er durch Jesus selbst Mensch war: Er weiß, was Familienstress ist. Er weiß, was Sorgen und Enttäuschungen sind. Er weiß, wie sich Krankheit und Schmerzen anfühlen. Er weiß, was es heißt, ein ganz normales Leben zu führen – mit Höhen und Tiefen.

Dieses Leben beginnt an der Krippe in Betlehem.Dort kommt Gott mitten in unser Leben hinein. Denn er will uns nicht alleine lassen. Er will uns helfen, unser Leben zu bewältigen.

Gott ist zu uns gekommen: Das ist die entscheidende Botschaft von Weihnachten.

Samuel Haubner
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Dezember 2011 um 08:31 Uhr